Am Anfang war die Idee:

Spätestens seit der Umweltkonferenz 1992 in Rio muss uns allen bewusst werden, dass der Umgang mit fossilen Energieträgern für die Zukunft eine andere Bedeutung bekommen muss. Das Ziel muss es sein, einen ausgewogenen Energiemix aus regenerativen Energiequellen zu schaffen. Ein Bestandteil ist die Nutzung der Sonnenenergie, die verstärkt auf dem Vormarsch ist.

Auch die Verwaltungsgemeinschaft Wertingen möchte ihren Beitrag zur Energiewende mit dem 1. Bürgersolardach leisten. Die Idee dazu stammt aus dem Energiearbeitskreis der lokalen "AGENDA 21". Der Grund- gedanke dieses Bürgermodells besteht darin, Kapital zu bündeln um damit eine effiziente und wirtschaftliche Großanlage realisieren zu können.



Wer kein eigenes oder kein geeignetes Dach hat, kann an der Verbreitung dieser Zukunftstechnik aktiv mitwirken, indem er ein Bürgersolardach mitfinanziert. In der Initiative Bürgersolardach finden sich viele solarbegeisterte Bürger zusammen, um – in einer Art Selbsthilfegruppe - gemeinsam unter Nutzung eines öffentlichen Daches eine PV-Anlage zu errichten um garantiert umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. Außerdem kann es die erwartete Rendite der Investition in ein solches Projekt mittlerweile mit mancher langfristigen Geldanlage aufnehmen.



Auf der öffentlichen Schulverbandssitzung der Hauptschule Wertingen vom 11.06.2003 wurde den Initiatoren grünes Licht für ihr Projekt erteilt.
Die Bundesregierung hat mit dem “Erneuerbare Energien-Gesetz” (EEG) die Markteinführung der Solarstromtechnik erheblich vorangebracht. Das EEG hat zu einem Boom an Solarstromanlagen in Deutschland geführt. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 70 MW installiert. Deutschland hat damit die USA überholt, nur noch Japan liegt (derzeit allerdings uneinholbar) vor uns. 70 MW sind ein gutes Viertel der derzeitigen Weltproduktion an Solarstrom.